Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis darf in keiner Hausarbeit fehlen und soll dem Leser (in erster Linie dem Dozenten) einen Überblick über den Inhalt der Arbeit geben.
So weiß er, was ihn erwartet und kann anhand der Titel der einzelnen Kapitel im besten Fall schon vorab sehen, in welche Richtung die Arbeit geht beziehungsweise was ihr „roter Faden“ ist.

Kapitel und Unterkapitel auflisten


Das Inhaltsverzeichnis ist in der Regel auf der zweiten Seite der Hausarbeit zu finden und trägt damit die Seitenzahl „2“.
Aufgelistet sind hier die Kapitel der Arbeit sowie gegebenenfalls noch die Unterkapitel mit ihren jeweiligen Seitenzahlen.
Die Titel der einzelnen Kapitel sollten sich an ihrem Inhalt orientieren, aber dennoch so kurz wie möglich sein. Zwar sollte der Leser im besten Fall sofort wissen, was in dem einzelnen Kapitel beschrieben wird, eine ganze These als Titel zu nehmen, ist jedoch nicht zu empfehlen.

Sinnvolle Gliederung finden

Eine Herausforderung ist es manchmal, eine sinnvolle Gliederung für die Hausarbeit zu finden. So sollte sie keinesfalls nur in „Einleitung, Hauptteil und Schlussteil“ gegliedert sein, sondern schon mehrere unterschiedliche Ebenen beinhalten.
Auf der anderen Seite sollte die Gliederung aber auch nicht zu verschachtelt aufgebaut sein, sodass Leser und Dozenten schnell den Überblick verlieren.

Ob die Kapitel mit Buchstaben (A,B,C,D) oder mit Zahlen (1,2,3,4) unterschieden und gegliedert werden, ist meistens Geschmackssache. Wer sich nicht sicher ist, wie er es machen soll, sollte das vorher mit dem Seminarleiter absprechen.

Inhaltsverzeichnis erst zum Schluss schreiben


Ganz wichtig ist, dass die im Inhaltsverzeichnis aufgelisteten Kapitel die gleichen Namen haben, wie später innerhalb des Textes. Nicht selten ändert der Verfasser während des Schreibens noch mal die Titel oder die Reihenfolge der einzelnen Kapitel.
Deshalb sollte das Inhaltsverzeichnis am besten erst ganz am Schluss erstellt werden. So kann meist Arbeit gespart werden, da das Inhaltsverzeichnis nicht immer wieder korrigiert – oder zumindest überprüft – werden muss.