Literaturverzeichnis

Nach dem Textteil folgt das Literaturverzeichnis als letzter oder vorletzter Teil der gesamten Hausarbeit. Jegliche während der Arbeit benutzte – und vor allem zitierte – Literatur muss darin ordnungsgemäß aufgelistet sein.


Ob Bücher, die zur Vorbereitung auf die Arbeit gelesen wurden, ohne sie jedoch wörtlich oder sinngemäß zu zitieren, ebenfalls im Literaturverzeichnis angegeben werden müssen, ist eher Ansichtssache.
Da jedoch erfahrungsgemäß beschriebene Ideen oder verwendete Thesen oft zumindest teilweise aus vorab gelesenen Büchern stammen – selbst wenn es dem Verfasser gar nicht unbedingt bewusst ist – kann es nicht schaden, auch diese Quellen zu nennen.

Übrigens kommt es in der Regel sogar gut an, wenn die Liste an verwendeter Literatur lang ist. Natürlich sollte sie nicht künstlich verlängert werden, in dem einfach mehr oder weniger wahllos Bücher aufgelistet werden, die mit dem Thema zu tun haben. Das fällt normalerweise (negativ!) auf.
Doch wenn nachvollziehbar viele Quellen benutzt wurden, ist das meistens ein gutes Zeichen.

Formale Vorgaben einhalten

Das Literaturverzeichnis muss unbedingt die formalen Vorgaben erfüllen. Alle Bücher – samt Titel, Autor, Verlag und Erscheinungsjahr – müssen ordnungsgemäß angegeben werden.


Die verlangten Vorgaben sind normalerweise – abhängig von der Art des Buches oder Textes – ein wenig unterschiedlich. Ein Roman muss beispielsweise auf leicht andere Art angegeben werden als ein Lexikon-Artikel oder ein sonstiges Sachbuch.
Werden Quellen aus dem Internet benutzt, sind die Vorgaben wiederum anders. Hier müssen zum Beispiel meist auch das Datum und die Uhrzeit der Recherche genannt werden.

Es gibt zwar einige Vorgaben, die als „allgemeingültig“ gelten und mit denen der Student streng genommen nichts falsch machen kann. Dennoch sollte man sich – zumindest bei den ersten Hausarbeiten, die während des Studiums verfasst werden – genau erkundigen, welche formalen Anforderungen gestellt werden, um ein harmonisches Verhältnis zu den Dozenten beizubehalten und es sich auch selbst einfacher zu machen.

Alphabetische Reihenfolge

Die einzelnen Quellen werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Ob vor den einzelnen Titeln Gedankenstriche oder vielleicht kleine Kreise stehen, um sie optisch voneinander abzugrenzen, ist Geschmackssache.