Rezension zu „Die Bibel nach Biff“

In Christopher Moores Bestseller „Die Bibel nach Biff“ wird die altbekannte Geschichte von Jesus Christus auf neue und amüsante Weise erzählt. „Die wilden Jugendjahre von Jesus erzählt von seinem besten Freund“ als Titelzusatz trifft es schon sehr gut.


Biff oder auch „Levi bar Alphaeus“, wie er eigentlich heißt, ist der beste Freund des Erlösers. Die beiden wachsen zusammen auf und Biff begleitet seinen Freund beim erwachsen werden. „Die Bibel nach Biff“ beschreibt genau den Zeitraum in Jesus Leben, den die „echte“ Bibel auslässt.
Was dennoch zunächst nicht besonders spannend klingt, wird durch Moores Stil zum Knüller. Biff ist sexsüchtig, tollpatschig und spricht aus, was er denkt. Egal ob der Ich-Erzähler Biff mit trockenem Humor beschreibt wie er in Kameldung getreten ist, oder ob er Jesus erklärt, wie es ist, mit einer Frau zu schlafen, „Die Bibel nach Biff“ ist ein witziges Buch, das für so manche vergnügliche Lesestunde sorgt.

Wer eine wissenschaftliche Herangehensweise erwartet, wird jedoch enttäuscht. Lernen im eigentlichen Sinn wird der Leser hier nichts. Jedenfalls keine Fakten, denn das Buch ist an einigen Stellen durchaus philosophisch.
Ob man religiös ist oder nicht, der Roman ist es wert, gelesen zu werden. Eine amüsante Lektüre für den Strand oder eine Zugfahrt.

„Die Bibel nach Biff“ von Christopher Moore ist im Goldmann Verlag für 10.90 Euro erhältlich.